Frauen in der Looner-Szene 

Ein Text über Sexismus, alte Rollenbilder und fragwürdige  Verhaltensweisen – by Maggy BerLoon –


Wer schreibt hier und WARUM?

Ich bin Maggy. Eine Frau mit Visionen, eine selbstbewusste Loonerin, eine kreative Unternehmerin. Seitdem ich vor ca. 4 Jahren aktiver Teil der Loonercommunity geworden bin, habe ich unfassbar viele Erfahrungen und Eindrücke sammeln dürfen. Neben unglaublich vielen wunderbaren Erlebnissen mit sehr lieben Menschen, musste ich leider auch einige negative, insbesondere sexistische Erfahrungen machen, welche mich geprägt und mein Denken beeinflusst haben. Das Thema Sexismus/Feminismus begleitet mich bereits sehr lange. Schon als Kind, insbesondere als Jugendliche, hatte ich den starken Drang, aus den klassischen Rollenbildern und den damit verbundenen Erwartungen, auszubrechen. Dieser Drang begleitet mich bis heute und ist Grund für diesen Text. Ich bin eine der wenigen Frauen, welche in der Loonerszene aktiv sind. Eine, der wenigen Looner (egal ob Weiblein oder Männlein), die ein echtes Profil hat, Gesicht zeigt und ehrlich Stellung bezieht. Das dies so ist und dass ich das auch noch so betone, macht mich nachdenklich. Es zeigt mir, dass es Dinge gibt, über die wir vielleicht einmal nachdenken und ändern sollten.

Denn obwohl wir in einem aufgeklärten Zeitalter leben, gibt es nach wie vor tief verankerte Denk- und Verhaltensweisen, welche für viele selbstverständlich sind, oftmals völlig unbewusst und automatisch passieren und mich teilweise zutiefst erschüttern. Je nachdem in welcher Informationsblase wir gerade schweben, kriegen wir von entsprechenden Debatten mehr oder weniger mit oder eben nur die eine oder die andere Seite. Doch zum Glück wird die Stimme derjenigen Menschen, die sich gegen Sexismus einsetzten, immer lauter und lauter und lässt vielleicht die eine und dann die andere Blase platzen. Ich habe meine Stimme gefunden und werde diese hiermit einmal mehr nutzten und dir aus meiner weiblichen Sicht meine Eindrücke und meine Meinung zu diesem Thema schildern. Eine Herzensangelegenheit.

Wer jetzt bei den Wörtern Sexismus und Feminismus die Augen verdreht und davon genervt ist, kann sich gerne der nächsten sinnlosen Fernsehshow widmen. Denn vermutlich mangelt es dir dann an Offenheit, sowie der Bereitschaft zur Selbstreflexion (was Grundvoraussetzung ist, um meine Worte überhaupt zu verarbeiten). Ich möchte mit diesem Text niemanden direkt angreifen und an den Pranger stellen. Alles, was ich schreibe, bezieht sich auf meine subjektive Sichtweise und meine Eindrücke, welche ich bis heute gesammelt habe.

Solltest du aber im Laufe des Textes irgendwie wütend oder sauer werden, Volltreffer. Dann habe ich scheinbar genau ins Schwarze getroffen und vielleicht wäre es dann keine schlechte Idee, wenn gerade du mal ein wenig nachdenkst. Mehr Stärke kann Mensch wohl nicht beweisen.

In der Loonerszene gibt es mehr männliche als weibliche Looner!?

Eine These, die ich schon sehr häufig gehört habe. Ich selbst habe auch den Eindruck, dass dem so ist. Aber ist das wirklich so? Und falls ja, woran liegt das?

Mal angenommen es gibt mehr männliche Looner. Womöglich liegt es einfach daran, dass man als Mann schon viel früher, geschichtlich betrachtet, die Möglichkeit hatte, sich mit der eigenen Sexualität auseinanderzusetzen. Die meisten Pornos, Magazine etc. wurden von und für Männer produziert. Es ist in unserer Gesellschaft bereits seit vielen Jahren tief verankert und völlig logisch, dass sich Männer mit der eigenen Sexualität auseinandersetzen, diese auch befriedigen und sich davon erzählen. Hey, das ist mehr als nur okay. Solch einen positiven, offenen und selbstverständlichen Umgang mit der eigenen Sexualität hätte ich mir für uns Frauen auch gewünscht und wünsche ich mir nach wie vor.

Dank veralteter Rollenbilder und nicht zuletzt auch wegen der „Erotikbranche von gestern“, sind wir Frauen zum Lustobjekt für das andere Geschlecht mutiert. Doch was ist mit unseren Bedürfnissen, mit unseren Fantasien und unseren intimen Wünschen? Offen über Sex zu sprechen, sich wertfrei auszutauschen ist für viele, insbesondere Frauen, noch nicht selbstverständlich. Stillschweigen, Scham, womöglich Verurteilung oder sonstige negative Bewertungen und Empfindungen haben sich breit gemacht. Oder was sind deine Gedanken, wenn ich dir jetzt sage, dass ich mir schon als junges Mädchen, in frühen pubertären Jahren, regelmäßig Pornos angeschaut und masturbiert habe. Stell dir vor, jetzt bin ich schon seit einigen Jahren verheiratet und mache das nach wie vor immer noch gerne und regelmäßig und führe gleichzeitig eine glückliche und befriedigende Beziehung. Dank Erika Lust und Co gibt es nun glücklicherweise auch immer mehr sehenswerte, authentische und hochwertig produzierte Filme/Pornoseiten (XCONFESSIONS, Ersties, Lustery, Lucie Blush), sowie sonstigen sehr ansprechenden sexpositiven Content in Form von Magazinen (Math Mag, Separée) oder Blogs (Mimi und Käthe, lvstprinzip, welovegoodsex, COMECURIOUS) produziert von Frauen. Pornografie, welche keine surreale Scheinwelt und alte sexistische Rollenbilder transportiert. Pornografie, welche nicht nur darauf aus ist, die Bedürfnisse von Männern zu befriedigen. Nein, vielmehr geht es um echte Menschen, um echte Emotionen und die Bedürfnisse BEIDER Geschlechter. So können wir Frauen uns nun auch damit identifizieren. Doch das nur nebenbei.

Was ich sage möchte ist, dass es womöglich viele viele Loonerinnen da draußen geben könnte, die das vielleicht einfach nicht von sich wissen, weil die Scham zu groß war/ist, die eigene Sexualität inkl. Vorlieben aktiv zu erforschen und auszuleben.

 

Eine weitere Möglichkeit ist, dass sie es einfach nur für sich behalten wollen und die eigene Vorliebe auf ihre persönliche Art und Weise ausleben. Verrückt oder (Achtung Ironie)?! Nicht jede/r hat das Bedürfnis sich in sozialen Netzwerken anzumelden und sich darüber auszutauschen. Natürlich nicht! Das ist meiner Meinung nach eine gesteigerte Form der Offenheit und selbstverständlich kann und soll doch bitte jede/r für sich selbst entscheiden, wo die eigenen Grenzen liegen und welche Art der Offenheit sich gut anfühlt. Die eigene Sexualität ist ja schließlich etwas sehr intimes und persönliches. Daher ist es natürlich völlig in Ordnung, wenn man diese nur mit vertrauten Menschen thematisiert und auslebt. Punkt. Die Hauptsache ist doch, dass wir einfach ehrlich zu uns selbst sind, ohne uns dafür zu verurteilen, zu schämen oder Angst davor zu haben, von anderen dafür verurteilt zu werden. Selbstwertgefühl ist hier das Stichwort. Wenn Mensch anfängt so über sich selbst zu denken, kann Mensch auch getrost die Meinung anderer ignorieren.

 

Es ist ok Bedürfnisse zu haben und es ist ok, sich selbst zu lieben und das zu machen, was dich glücklich macht. Mehr als ok, schließlich hast du nur dieses eine Leben, also mach was draus!

Es ist aber auch möglich, dass sich Loonerinnen in sozialen Netzwerken angemeldet und sich aufgrund der Reaktionen darauf, genau so schnell wieder abgemeldet haben. Das musste ich leider schon häufiger beobachten. Oft lese ich dann „ es wird mir zu viel“. Schade schade. Denn auch wir Frauen haben glücklicherweise zunehmend das Bedürfnis, uns mit unseren Vorlieben auseinanderzusetzen und manche sogar mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Da Frauen aber nach wie vor, von Männern häufig nur als Lustobjekt wahrgenommen werden, ist ein offener, wertfreier Austausch oft einfach nicht möglich und kann zu einer herausfordernden Geduldsprobe werden.

Frauen sind kein Freiwild!

Vorweg, ein Einblick, was passiert, wenn eine Loonerin neues Mitglied der Community, innerhalb sozialer Netzwerke, wird (natürlich gilt das nicht grundsätzlich für alle, logisch):

Männer treten häufig mit ihren Profilen total anonym auf, fake Name, fake Profilbild, fake Beschreibung, manchmal sogar fake Geschlecht. Selbst wenn nicht, liegt es in der Natur der Sache, dass das Internet eine natürlich Grundanonymität mit sich bringt. Schließlich weiß man nie zu 100% wer sich wirklich hinter einem Profil verbirgt. Nun fordern leider nicht all zu selten solche Profile weibliche Loonerinnen dazu auf, Intimes völlig offen, direkt und bitte auch SOFORT preiszugeben. „Was machst du am liebsten mit Ballons? Kannst du mir ein Bild schicken oder ein Video für mich machen?“. Solche Fragen kommen oft auch nicht irgendwann in einem Gesprächsverlauf auf, sondern sind häufig die ersten Sätze, die Frau ließt. Ein „Hallo, ich bin…“ ist  leider schon zu viel erwartet, stattdessen gibt es ein „Hey Baby“ oder „Hi Sexy, geile Dinger, die Du da hast“ (Ballons? Titten? Hä?), falls es denn überhaupt irgendeine Ansprache gibt. Ein „Bitte“ ist dabei auch häufig das Höchste der Gefühle. „Würdest du mir bitte Nacktfotos von dir schicken? Nein? Aber ich hab doch BITTE gesagt!??“. Ganze Sätze sind leider auch nicht selbstverständlich und es reicht oft nur für ein Wort, z.B. „Ballon?“ Wenn dann keine Reaktion kommt, wird auch gerne noch Druck gemacht, z.B. mit gefühlten tausend Fragezeichen. Ich mein klar, ist ja auch total unverschämt von uns Frauen auf sowas nicht zu reagieren und die männlichen Bedürfnisse zu befriedigen, nicht wahr!? (Achtung, Ironie…)

Liebe Leute, was soll das bitte? Genau durch solch ein Verhalten wird die Frau zu einem einfachen Lustobjekt degradiert. Komisch, dass viele Frauen darauf keine Lust haben, oder?

 

Wie geht Frau damit am besten um? Ich habe für mich selbst entschieden, dass man sowas besser einfach ignoriert und darüber steht und das habe ich auch schon oft anderen Ladies geraten. Aber sollte das wirklich die Konsequenz sein? Irgendwie traurig, wenn Frau solch unverschämtes Verhalten dann mit Ignoranz hinnimmt und es damit akzeptiert. Klar, Frau kann solche Leute auch immer blockieren, aber schlussendlich ändert das ja auch nichts, außer, dass die eigene Liste mit blockierten Profilen einfach nur länger und länger wird. Also was tun? Auf solche einschlägigen Nachrichten kann Frau auch reagieren, indem sie darauf antwortet und eine Ansage macht. Doch bekommt die Person am anderen Ende dann nicht genau DAS, was sie eigentlich will, nämlich Aufmerksamkeit?! Frau investiert also Energie/Gedankengut/Zeit in eine Nachricht, von der sie sich erhofft, dass die Person am anderen Ende zu grübeln beginnt, einsichtig wird und sich im besten Fall entschuldigt und dieses Verhalten ändert.

Aber was ist, wenn diese Person sich genau daran aufgeilt? Wenn die Intention einfach nur Aufmerksamkeit, vielleicht Provokation ist? Was im einzelnen die genauen Beweggründe für solch ein Verhalten sind, werden wir im Detail wohl nie erfahren. Fest steht nur, dass es vielleicht gut tut, Stellung zu beziehen, Frau aber schlicht und einfach wertvolle Zeit und Energie verschwendet hat. Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut und überaus wichtig, wenn jede/r seine Meinung sagt, Integrität beweist und nicht alles einfach so hinnimmt und mit sich machen lässt, insbesondere wenn es um Sexismus geht. Aber oftmals führen solche Chats im Einzelnen dazu, dass einfach endlose Diskussionen entstehen und man selbst eben nicht happy darüber ist, die eigene Meinung gesagt zu haben, sondern sich am Ende einfach nur noch mehr . ärgert als zu Beginn. Dann vielleicht doch lieber dem Ganzen keine Bühne geben, einfach ignorieren und blockieren. Oder aber eine kurze Ansage machen und sich dann verabschieden. Aber auf alle Fälle sollten wir uns nicht auf diese Ebene herunterziehen lassen, so hat dein Gegenüber nämlich gewonnen.

Gehen wir das Spiel nochmal kurz durch:

Wenn sich also Frau Loonerin bei Facebook und Co anmeldet und das auch mit einem echten Profil, weil sie selbst keinen Grund sieht, sich zu verstecken, so bekommt sie sofort enorm viele Anfragen und Nachrichten von männlichen Loonern und Fakefrauen. Vielleicht freut sich Frau am Anfang auch darüber und fühlt sich geschmeichelt. Wenn aber explizite, sowie unverschämt auffordernde Nachrichten mehr und mehr werden, dann kann es nach einer Weile einfach nur noch anstrengend und nervig werden. Dann bleibt nur noch Ignorieren, Blockieren, selbst ein Fakeprofil anlegen oder einfach alles direkt löschen, übrig. Super. Irgendwie hat da niemand etwas von, weder Weiblein noch Männlein und schon gar nicht die Looner-Community.

 

Von Fakeprofilen hinters Licht geführt…

Wie oben erwähnt, sind in der Online-Looner-Szene überaus viele Looner mit Fakeprofilen unterwegs. Wie ich ein Fakeprofil definiere? Falsches Bild (am besten noch offensichtlich von Anderen geklaut, ohne Verlinkung o.Ä.), komplett falsche Beschreibung (falls es überhaupt eine gibt), insgesamt einfach ALLES FAKE! Viele haben einfach einen Fantasie-Profilnamen, treten ansonsten aber echt und authentisch auf. Das ist für mich noch kein Fakeprofil.

Warum das Ganze? Damit ja nicht auf die Person dahinter geschlossen werden kann? Man könnte ja von einer/m Arbeitskollegin/en oder so entdeckt werden und wenn die herausfinden, dass man ein/e Ballonfetischist/in ist, geht sicher das ganze Leben den Bach hinunter!? Dies wäre eine Möglichkeit. Die genauen Beweggründe sind sicher individuell unterschiedlich. Klar, der Ballonfetisch ist immer noch eher unbekannt und in unserer Gesellschaft noch nicht so selbstverständlich, wie andere Vorlieben, beispielsweise Latex, Füße, BDSM und Co. Mit diesem Fetisch, diesem intimen Etwas, dann offen umzugehen, muss natürlich nicht sein. Wichtig ist jedoch, dass jede/r zu sich selbst und im besten Fall auch zu dem/der Partner/in ehrlich ist. Natürlich soll doch bitte jede/r selbst entscheiden, wo die eigenen Grenzen liegen. Das ist gut so und auch sehr wichtig! Denn selbstverständlich ist es prinzipiell mehr als in Ordnung, wenn Frau und Mann die eigene Person und Privatsphäre schützen möchte. Ein Thema, mit welchem sich jede/er auseinandersetzten sollte!

Anonymität verschafft uns Freiheiten. Sich zu öffnen, scheint einfacher zu sein, indem eine völlig falsche Identität kreiert. Zusätzlich schafft es aber auch Freiheiten, sich dreist und unverschämt zu verhalten. Motive können völlig unterschiedlich sein und sind auf den 1.Blick nicht klar zu erkennen.

Ein grundsätzliche Vorsicht und Skepsis ist daher wohl mehr als angebracht. Weiterhin gebe ich nun aber Folgendes zu bedenken: Ist nicht gerade diese eigene Identität wichtig und ausschlaggebend, um andere Menschen kennenzulernen und in einen offenen Austausch zu kommen? Bedarf es wirklich dieses Ausmaß an Falschheit? Womöglich stellst du dir so nämlich selbst ein Bein. Denn reicht es nicht, sich ein privates Profil anzulegen, vielleicht einen Fantasienamen/-bild zu nutzten und selbst zu bestimmen, wer die eigenen Beiträge sehen kann, wessen Anfrage man annimmt, mit wem man ins Gespräch kommt oder eben nicht?

Die Masse an Fakeprofilen wirkt insgesamt irgendwie merkwürdig und abschreckend, wie ich finde. Insbesondere, wenn Neuankömmlinge und Loonerfrauen, mit Nachrichten von eben solchen Profilen erschlagen werden. Das wirft nicht unbedingt ein offenes und aufgeschlossenes Licht auf die Loonerszene, was meiner Meinung nach sehr schade ist. Denn neben den ganzen Fakeprofilen, gibt es natürlich auch sehr viele aufgeschlossene und liebenswerte Looner/innen. Doch der Weg eben diese Menschen zu finden und kennenzulernen, kann leider häufig anstrengend, schwierig und frustrierend sein. Wir wissen doch alle selbst, was es für ein Befreiungsschlag sein kann, wenn wir in Kontakt mit Gleichgesinnten kommen. Wieso also machen wir es uns und anderen dann so schwer? Wieso leben wir es anderen vor, dass Looner/innen sich vielleicht doch lieber verstecken sollten und stecken uns damit selbst in eine Schublade? Geben wir damit der oberflächlichen Stimme, welche ruft: „Ballonfetischisten/innen sind Freaks und abartig“ nicht in irgendwie recht?

Wer allerdings nur mit Hilfe eines Fakeprofils die Möglichkeit sieht, sich überhaupt zu öffnen, OK. Besser als still und leise ein unglückliches Leben zu führen. Doch warum beharrt Mensch langfristig auf diesem Ausmaß der Anonymität? Weil es zum „guten Ton“ innerhalb der Szene gehört? Aus Faulheit? Ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Hat sich denn im Laufe der Jahre nicht schon einiges verändert? Haben wir es wirklich nötig, uns so zu verstecken? Mag sein, wenn es nur darum geht, schnell und einfach die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Nicht selten bekommt Frau Loonerin nämlich von eben solchen Fakeprofilen kommentarlos und ohne vorherige Ansprache ein Bild von einem Ballon zugeschickt (mit oder ohne Mann darauf) mit der Frage: „Was soll ich damit machen?“. Dann gibt es auch noch die guten alten Dickpics oder aber Loonerstyle, ein Nacktfoto mit Ballon. Wenn Frau dann auf solche „Kontaktaufnahmen“ nicht reagiert, folgen Fragezeichen und aufdringliches Nachfragen.

Solche dreisten Menschen finden sich leider überall und es wird sie wohl auch immer geben, das ist nichts Neues. Problematisch wird es aber dann, wenn du dir durch ein Fakeprofil erhoffst, in einen persönlichen und aufgeschlossenen Kontakt mit anderen zu kommen und schlussendlich einfach zusammen mit den schwarzen Schafen in einem Topf landest. Das kann leider sehr schnell passieren, denn woher sollen wir bitte wissen, wer oder was sich wirklich hinter einem Fakeprofil versteckt!?

Total daneben finde ich es aber, dass sich hinter vielen weiblichen Profilen eigentlich Männer verstecken! Mögliche Gründe wären ein extremes Schamgefühl oder Mann möchte den „Freundinnenstatus“ auszunutzen, um so einfacher in Kontakt mit Frauen zu kommen. Eine andere Möglichkeit wäre auch, dass sich diese Person die gleichen Reaktionen wünscht, von der er denkt, dass Frauen sie bekommen.

Auf Anhieb fallen mir sofort mehrere solcher Profile ein, aber wir sind ja hier nicht beim Public Shaming. Das dem so ist, schockiert und entsetzt mich nach wie vor. Steh doch bitte im wahren, wie auch im virtuellen Leben zu deinem Geschlecht. Denn anderen so extrem etwas vorzumachen, finde ich einfach nur daneben. Ich persönlich habe mich nach solchen Erfahrungen irgendwie ausgenutzt und missbraucht gefühlt.

Also liebe Fakefrauen, lasst euch gesagt sein, dass wir Frauen und Männer nicht dumm sind und früher oder später merken, ob es sich um ein echtes oder ein falsches Profil handelt. Zu guter letzt gibt es dann immer noch die gute alte Google-Bildersuche, um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Wie sagt man so schön: Die Wahrheit kommt immer ans Licht.

 

Wie lerne ich eine Loonerin kennen???

Wenn Mann mir diese Frage stellt, denke ich sofort: Wieso Loonerin? Wieso nicht einfach eine Frau??

Geht es nicht in erster Linie darum, einem Menschen zu begegnen (oder auch mehr Personen, jede/r wie man möchte), bei welchem man selbst zu 100% man selbst sein kann? Bei welchem sich die Schmetterlinge im Bauch überschlagen und gegenseitig paaren? Die Knie weich werden und sich ein wohliges Gefühl von Zuneigung, Vertrauen und Liebe breit macht?

Bei dieser Frage bekomme ich mittlerweile das Gefühl, dass es irgendwie nur darum geht, ein persönliches Loonermodel zu finden, was simpel gesagt, die eigenen Bedürfnisse befriedigen soll. Ist ja easy, wenn sie bereits Loonerin ist, dann ist ja alles klar und vor allem einfach. Das Sexleben kann dann ja nur perfekt sein. Außerdem muss ich kein, für mich, vielleicht unangenehmes Gespräch mit Jemandem führen. Mich öffnen und befürchten, dass ich mich zum Affen mache und deswegen die Beziehung kaputt geht, weil sie mich für verrückt und abartig erklärt. Welch wundervolle Vorstellung, wenn ich also einfach eine echte true-born Loonerin finden würde. Dann schwebt man zusammen auf jeden Fall auf der rosaroten Wolke in den 7. Ballonhimmel. Doch wer sagt, dass diese Loonerin überhaupt Interesse an Dir hat!? Ganz schön frech, wenn Mann das voraussetzt.

Ich schließe nicht aus, dass diese Begegnung möglich ist und falls auf beiden Seiten Interesse besteht, perfekt. Nur denke ich, dass es häufig anders abläuft. Unberechenbar und oft unerklärlich. Vor allem wird es aber nie eine Garantie für ein erfülltes Sexleben geben, nur weil man eine Loonerin als Partnerin hat. Was ist denn, wenn du große Angst vorm Platzen hast und sie genau darauf total abfährt? Oder sie steht nur auf frische neue Ballons und findet den Geruch von älteren Ballons abstoßend, während du diesen aber magst und es genießt, wenn ständig welche in deiner Wohnung herumfliegen? Oder sie liebt Blau und du willst nur Rosa?

Sexualität ist wohl das Persönlichste, was es gibt und zugleich können sich Bedürfnisse, Wünsche und Verlangen auch in der Zukunft immer mal verändern. Zumindest sind diese nicht ständig und zu jeder Tageszeit gleich. Damit also BEIDE ein befriedigendes Sexleben führen können, bleibt es nicht aus, irgendwann offen und ehrlich miteinander über die eigenen Fantasien/Vorlieben etc. zu sprechen.

Kommt es dann nicht also auf den Menschen insgesamt an? Kommt es nicht darauf an, wie sehr ihr euch vertraut und wie gut ihr miteinander kommunizieren könnt?

In jeder Beziehung und jeder Hinsicht wird es irgendwann ein Auf und ein Ab geben, sowie Situationen, bei welchen Frau/Mann auf tolerante und respektvolle Art und Weise miteinander reden sollten, ohne sofort die gesamte Beziehung in Frage zu stellen, selbst wenn womöglich zuvor die Fetzen geflogen sind.

Also hör doch einfach auf nach DER Loonerin zu suchen und hör auf so deinen Horizont klein zu halten. Öffne doch lieber Augen und Ohren für das, was um dich herum passiert. Kommt es im Nachhinein nicht eh immer anders? Also lass doch einfach alles auf dich zukommen und eifre nicht einer perfekten Traumvorstellung hinterher. Mit dem richtigen Menschen an deiner Seite kann diese Vorstellung sowieso nicht mithalten. Eines steht für mich außer Frage: wer mit Verachtung, Spott und fassungslosem Unverständnis reagiert, wenn Frau/Mann seiner/m Partner/in die intimsten Gefühle preisgibt, ist nicht DER oder DIE Richtige!

Mal noch schnell am Rand: Ich selbst war auch keine Loonerin, als ich Jan vor fast 12 Jahren kennenlernte. Ich hatten keinen blassen Schimmer, dass es sowas wie den Ballonfetisch überhaupt gibt…

 

Wer sexy Bilder teilt, will noch lange nicht MEHR mit dir teilen.

Jetzt mal ehrlich, es gibt so einige Frauen und auch Männer, denen es einfach Spaß macht, erotische Bilder von sich aufzunehmen und diese zu teilen. Mal mit mehr, mal mit weniger ästhetischem Anspruch. Aber darum geht es nicht. Denn wie wir alle wissen, sind Geschmäcker glücklicherweise verschieden. Ist das Bild oder Video nun erstmal gepostet, ruft das natürlich entsprechende Reaktionen hervor. Klar, völlig logisch. Alles andere wäre ehrlich gesagt ein wenig naiv gedacht. Es geht also nicht darum, DASS Reaktionen kommen, sondern vielmehr darum, wie diese aussehen können. Der Ton macht die Musik. Reaktionen sollten daher von Wertschätzung geprägt sein und diesen Menschen nicht zu einem persönlichkeitslosen Lustobjekt abwerten, von welchem man völlig selbstverständlich immer mehr und mehr und mehr erwarten kann. Jeder Mensch hat Gefühle und es wäre schön, wenn diese nicht mit Füßen getreten werden.

Denn nur weil Frau/Mann freizügige Bilder/Videos von sich teilt, offen und ehrlich mit der eigenen Vorliebe umgeht, heißt das noch lange nicht, dass Frau/Mann auch zu MEHR bereit ist. Mit „MEHR“ meine ich, z.B. einen Clip speziell für dich zu machen oder aber sich mit dir zu treffen (zum Kennenlernen, Austauschen, gemeinsamen Loonen) etc.. Wenn Frauen und ebenso Männer nun also sexy Loonerpics/-clips oder anderen erotischen Content produzieren, weil es sie erfüllt und glücklich macht, dann ist das doch super. An dieser Stelle danke für diese Offenheit. Wie weit man selbst geht, ist jedem selbst überlassen und das sollte, ohne es in Frage zu stellen, mit allem drum und dran, respektiert werden. Schnorren ist mehr als unsympathisch, wie ich finde.

Zu guter Letzt: mein FAZIT

Ich habe mir nun vieles von der Seele geschrieben und hoffe, dass ich dich zum Nachdenken anregen konnte.

Neben all diesem negativen Zeugs, gibt es selbstverständlich ebenso vieles, wenn nicht mit Sicherheit noch mehr Positives über die Loonerszene zu sagen. Es gibt unglaublich viele liebe, wertschätzende und inspirierende Menschen innerhalb unserer Community. Also lass dich bitte nicht von diesem negativen Zeugs und den „schwarzen Schafen“ runterziehen und entmutigen. Doch lass uns dieses Verhalten auch nicht einfach hinnehmen und stillschweigend akzeptieren. Das kann nicht die Konsequenz und Lösung sein.

Lass uns lieber unsere gemeinsame Stimme finden und zusammen positiv in die Zukunft blicken. Lass uns laut werden, wenn wir sexistisches und respektloses Verhalten bemerken und dies nicht einfach tolerieren. Jede/r sollte sich willkommen und wertgeschätzt fühlen oder nicht? Egal ob Mann oder Frau, wir sind schlicht und einfach alle Menschen, mit den gleichen Rechten und sollten uns gegenseitig auch so behandeln. Es kann nicht sein, dass Frauen einfach als Lustobjekte wahrgenommen werden und veraltete stigmatisierte Rollenbilder den Umgang miteinander bestimmen. Es kann auch nicht sein, dass Ängste unser Verhalten so stark beeinflussen, dass wir uns lieber verstecken und so vielleicht unserem eigenem Glück im Weg stehen. Ist es nicht unser aller Wunsch, sich frei zu entfalten und glücklich zu sein?

Ich bin froh und dankbar, dass ich nicht mehr im 20. Jahrhundert lebe, wo Selbstfindung ein Privileg für den heterosexuellen weißen Mann war. Theoretisch sollte heutzutage jeder Mensch unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft und sexueller Orientierung dazu selbstverständlich die Möglichkeit haben, so meine Meinung. Doch die Verhaltensweisen, welche ich in diesem Artikel beschrieben habe, zeigen auf, dass es eben leider noch nicht selbstverständlich ist. Mein Wunsch für die Zukunft ist es also, dass sich genau das ändert, von mir aus Schritt für Schritt. Wenn wir wollen, dass der Fetisch seinen festen Platz in unserer Gesellschaft findet, die Scham sich verzieht, die Loonercommunity wächst und Männer, sowie Frauen, teil dessen sein sollen, dann sollten wir uns von sexistischem Verhalten verabschieden, uns in Selbstakzeptanz üben und uns gegenseitig mit Toleranz und Respekt begegnen.

Auch wenn es jetzt kitschig klingt, es ist nie zu spät die Welt zu verbessern, zumindest nicht, wenn man mit der eigenen Welt, welche im eigenen Kopf anfängt, beginnt. Davon bin ich überzeugt!


Und wer es nun bis hier hin geschafft hat, DANKE, dass Du diesen Text gelesen hast!

Maggy

 

2017, du warst ein krasses Jahr!

Ein Jahresrückblick von Maggy BerLoon

Jetzt, wo das Jahr zu Ende geht, tut es gut nochmal in Ruhe über alles nachzudenken, was so passiert ist. Über die wunderbaren und nicht so wunderbaren Dinge. Das Jahr war eine einzige Achterbahnfahrt und auch wenn es oft nicht leicht war, wenn Schweiß und Tränen geflossen sind, so wurde auch viel gelacht und Freudensprünge gemacht. Volle Pulle Leben also, mit jeder Menge neuen Erfahrungen, sowohl jobmäßig als auch privat. Letzteres, sprich private Erlebnisse und Herausforderungen haben das Jahr 2017 dominiert, daher wird das nun ein sehr persönlicher Jahresrückblick. Nur damit du das schonmal im Vorfeld weißt.

Ich fasse einmal zusammen:

Im Dezember 2016 haben wir unser geliebtes Berlin verlassen und sind nach Radevormwald gezogen, ein abgelegenes Örtchen im Nirgendwo, aber „in der Nähe“ unseres Heimatortes Solingen (ca. 40 Min Autofahrt). Ein riesiges Loft im Wald, direkt an einem kleinen Fluss gelegen, welches uns beruflich und privat glücklich machen sollte, so zumindest unsere Hoffnung. Es ist wichtig dieses Ereignis aus dem Vorjahr zu erwähnen, da es unser 2017 stark beeinflusst hat.

Im Februar 2017 haben wir eingesehen, dass Radevormwald nicht unser Ding ist:

Wir haben also beschlossen uns wieder auf Immobiliensuche zu begeben. Diesmal sollte es aber eine Wohnung UND ein davon getrenntes Büro sein. Denn Wohnen und Arbeiten zu kombinieren und das als Ehepaar und gleichzeitig Kollegen kann eine ganz schöne Herausforderung sein, insbesondere wenn die Umgebung recht öde ist und man sich z.B. nicht mal eben mit Freunden treffen kann, weil diese zu weit weg wohnten. Wir fingen an uns ziemlich isoliert zu fühlen und sind uns gegenseitig auf die Nerven gegangen. Irgendwie logisch, wenn man jede Minute miteinander verbringt. Auf dem Land zu leben war eine romantische Vorstellung, ist aber überhaupt nicht unser Ding, wie wir relativ schnell feststellen mussten. Damit nun also unsere private und berufliche Beziehung weiter gut ging, mussten wir etwas an unserer räumlichen Situation ändern.

Natürlich war uns vorher schon bewusst, dass das passieren kann, denn die Umstellung von Großstadt auf Landleben ist einfach extrem. Nun gut, aber man weiß meist erst hinterher, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat oder nicht. Shit happens, aber was solls. Schließlich hat man immer die Möglichkeit etwas an seinem Leben zu verändern. Also auch wenn es anders vielleicht einfacher gewesen wäre, so war es genau diese Erfahrung in Radevormwald, durch die wir Solingen wieder zu schätzen lernten. Denn ganz ehrlich, zu Berliner Zeiten konnte ich mir nicht vorstellen, wieder zurück nach Solingen zu ziehen und dort auch glücklich zu werden. Wir wurden eines Besseren belehrt. Danke Radevormwald.

Am 8. Mai 2017 war es soweit:

Ich bin 30 Jahre alt geworden. Ein wenig unsicher habe ich dem Tag entgegen gesehen, um mich schlussendlich einfach nur pudelwohl zu fühlen. 30 ist ein geiles Alter. Irgendwie fühle ich mich ein wenig erwachsener, irgendwie aber auch nicht. Insgesamt werden mir viele Dinge mehr oder weniger egal, wie z.B. die Meinung anderer. Ein angenehmes Gefühl der Gleichgültigkeit macht sich breit. Ich weiß wer ich bin und was ich mir für mein Leben wünsche. Ein herrliches Gefühl.

Diesen besondern Tag habe ich zusammen mit meinem Lieblingsmenschen in Den Haag verbracht. Urlaub ist für uns eine echte Ausnahme geworden, daher haben Jan und ich dort ein paar wundervolle Tage verbracht und konnten unsere Energiereserven ein wenig aufladen. Energie brauchten wir nicht zuletzt für den anstehenden Umzug oder besser gesagt die Umzüge.

Mai – Juni 2017 sollte anstrengend werden:

Wir haben zwei Umzüge auf einmal gestemmt und zwar ohne Umzugsunternehmen. Es ging nun also komplett zurück in die Heimat, zu Familie und Freunden nach Solingen und die größte Veränderung sollte die Trennung von Wohnen und Arbeiten werden. Zum einen sind wir also in die gemütlichste aller Wohnungen von Solingen gezogen und haben uns ein bezauberndes Zuhause eingerichtet. Zum Anderen ist das BALLOONS UNITED OFFICE geboren oder genauer gesagt, die freilust OHG Zentrale! Denn so nebenbei haben wir eine Firma gegründet unter dessen Dach BALLOONS UNITED und LOONERS UNITED betrieben werden. Wer weiß, vielleicht kommt das eine oder andere neue Projekte in Zukunft dazu, aber das nur so nebenbei.

Nachdem nun einige Monate vergangen sind, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es die beste Entscheidung ever war, Wohnen und Arbeiten zu trennen und nach Solingen zu ziehen (auch wenn Berlin SEHR fehlt). Es ist einfach ein super Gefühl Morgens in sein eigenes Büro zu kommen und Abends in unserer muckeligen Wohnung abzuschalten. Auch wenn es ziemlich anstrengend und langwierig war, bis wir endlich mit dem Umzug und dem Einrichten fertig waren, schließlich haben wir nebenher auch volles Rohr gearbeitet und Ballons verschickt (etc.), so hat sich doch jede Schweißperle gelohnt. Ich habe nun seit langer Zeit endlich das Gefühl angekommen zu sein und dafür bin ich sehr sehr dankbar. So können wir nun mit dem Leben weitermachen. An dieser Stelle nochmals ein fettes DANKE an alle, die uns dabei unterstützt haben!

Im Juli 2017 wurde es spannend:

Wir sind zum ersten Mal nach unserem Wegzug nach Berlin gereist und um ehrlich zu sein, hatte ich ziemlich Schiss davor. Denn ich wusste, dass mir diese Konfrontation zeigen wird, ob es richtig war zu gehen oder eben nicht. Ich hatte Angst, dass wir zurückkommen, Bauschmerzen bekommen und nicht mehr weg wollen und merken, dass es ein großer Fehler war, nach Solingen zu ziehen. Eine emotional sehr aufwühlende Reise. Doch glücklicherweise war schnell klar, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Die Bauschmerzen kamen nicht. Es war einfach wundervoll wieder in unserer Wahlheimat Berlin zu sein und dort stark vermisste Freunde zu besuchen. Wir haben eine bezaubernde Zeit miteinander verbracht und konnten einige neue Familienmitglieder willkommen heißen. Denn einige unserer Freunde haben Nachwuchs bekommen. Es war also einfach total schön und gleichzeitig habe ich mich wieder auf unser altes neues Zuhause in Solingen gefreut. Alles richtig gemacht, würde ich sagen.

Im August 2017 wurde alles auf den Kopf gestellt:

Nachdem wir im Sommer endlich das Thema Umzug abhaken konnten und uns auch endlich zu 100 % sicher waren, dass es die richtige Entscheidung war, kehrte seit einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder etwas Ruhe und Ordnung in unser Leben ein. Die vergangen 10 Monate (seit dem Wegzug aus Berlin) haben uns viel Kraft gekostet, dennoch waren wir zu diesem Zeitpunkt glücklicher denn je und voller Tatendrang endlich lang anstehende Projekte anzugehen. Doch dann kam plötzlich alles ganz anders.

Ein sehr sehr enges Familienmitglied hat nach jahrelanger Krebserkrankung, nach jahrelangem Kampf inklusive Hoffnungsschimmern und Rückschlägen, die finale Diagnose bekommen, dass es nun jederzeit vorbei sein kann. Es folgten die bisher härtesten Wochen, die Jan und ich meistern mussten. Doch unser Glück im Unglück: wir waren HIER, nicht in Berlin, nicht in Radevormwald, sondern bei unserer Familie. So konnten wir gemeinsam diesen schweren Weg gehen, welcher Anfang Oktober´17 ein Ende nahm.

Ja, auch das gehört leider zum Leben dazu und so traurig es auch es ist, es schweißt uns zusammen, es macht uns stärker und führt uns nochmal vor Augen, wie schnell alles vorbei sein kann. Daher ist das Wichtigste zu leben, leben, leben (was auch immer das für einen selbst bedeutet) und sich weniger Gedanken und Sorgen zu machen. Punkt.

Der Oktober 2017 war hart, brachte aber auch ein großartiges Ereignis mit sich:

Wir haben unseren ersten Mitarbeiter eingestellt. Somit konnte unsere freilust-Familie ein neues Familienmitglied begrüßen und bereits ab dem ersten Tag, war es als wenn er schon immer da gewesen wäre. Wir ergänzen und inspirieren uns gegenseitig einfach wunderbar, so kann es bitte weitergehen. Selbst Arbeitgeber zu sein, ist irgendwie verrückt und gleichzeitig großartig. Auch das hat meinen Erfahrungsschatz um einiges größer gemacht, wofür ich sehr dankbar bin. Ich freue mich umso mehr jeden Morgen zur Arbeit zu kommen und den Tag mit Claudio und Jan zu verbringen. Wir können anfallende Aufgaben und Bereiche unter uns aufteilen und werden so hoffentlich produktiver. Aber neben all der Arbeit, haben wir einfach jede Menge Spaß zusammen im Büro.

Ich genieße es in vollen Zügen eine unabhängige Unternehmerin zu sein und zu sehen, wie sich unser Unternehmen entwickelt (noch vor einigen Jahren hätte ich das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten). Na gut, manchmal habe auch ich keine Lust, aber zu wissen, dass ich theoretisch selbst entscheiden kann, ob ich im Bett bleibe oder nicht, macht einfach alles einfacher und motiviert mich immer wieder aufs Neue. Alles was ich tue, mache ich für mich und unser Unternehmen und jetzt nehmen sogar andere teil daran. Das ist einfach unglaublich toll. Selbstständig zu sein und das zusammen mit meinem Mann, ist wohl das Beste, was mir in meinen 30 Jahren passiert ist und ist jede Anstrengung, jedes Risiko wert. Zu sehen, wie unser Team wächst und mitzubekommen, wie sich Jemand, der noch nie etwas mit unserem Thema am Hut hatte, so für unsere Sache begeistert und in kürzester Zeit zu einem höchst wertvollem Mitglied wurde, ist der Wahnsinn und macht mich sehr glücklich.

An dieser Stelle daher auch ein dickes DANKE an alle, die uns auf unserem Weg unterstützen und uns das möglich machen, ein DANKE an dich, liebe/r Leser/in!

Mein FAZIT des Jahres:

Das waren nun also die für mich einschneidendsten Erlebnisse aus dem Jahr 2017 und wie vermutlich deutlich wird, kommen Ballonthemen leider viel zu kurz. Es fühlt sich an, als wenn das Jahr hauptsächlich aus Umziehen, Aushalten, Funktionieren, Kräfte sammeln, Sortieren und wieder Aufrappeln bestand. Ja, es gab auch viele schöne, ausgelassene und glückliche Momente, doch insgesamt war es ein aufwühlendes und anstrengendes Jahr. Um ehrlich zu sein, bin ich sehr froh, dass es nun zu Ende geht und blicke positiv auf das neue Jahr. Ich wünsche mir sehr, dass mein Jahresrückblick 2018 dann mehr von Ballon- und Loonerthemen geprägt sein wird. Doch ich bin ich ziemlich guter Dinge was das betrifft. Denn nachdem wir so viel durch haben, könnten die Voraussetzungen nun nicht besser sein. Also lassen wir die aufwühlenden Ereignisse aus 2017 nun hinter uns und uns einfach mal überraschen, was so kommt. Es stehen so einige tolle und aufregende Dinge vor der Tür, wie z.B. diverse PR-Geschichten, besondere Begegnungen unter Loonern (mehr kann ich dazu noch nicht verraten), hoffentlich das Angehen von zurückgestellten Projekten (wenn ich jetzt zu viel verrate, bekomme ich sicher ein Problem mit Jan, also lass dich überraschen) und mein persönliches Highlight: wir kommen im Mai in die USA und machen einen Trip quer durch Kalifornien. Auch dort wird es die eine oder andere Loonerbegegnung geben, auf die ich mich schon jetzt freue. Aber am allermeisten kann ich es aber kaum abwarten, zusammen mit meinem Lieblingsmenschen einen Hacken mehr auf unserer Bucket-Liste zu machen und zusammen unsere erste längere größere Reise seit Beginn unserer Selbständigkeit anzugehen.

Liebes Jahr 2018, ich freue mich auf dich und bin gespannt, welche Überraschungen du mit dir bringst. Ich freue mich auf neue Erfahrungen, auf neue Begegnungen, auf hoffentlich viele neue Looner-Erlebnisse.

Liebe/r Leser/in, ich hoffe doch sehr, dass du mich dabei begleitest und ich wünsche dir von Herzen ein bezauberndes neues Jahr, gefüllt mit jede Menge Leben (aber bitte nur von der guten Sorte, wenn es machbar ist und wenn nicht, suck it up und weiter gehts).

Bleibt gesund und glücklich ihr Lieben, wir sehen uns im neuen Jahr.

Ich freu mich drauf!

Bye bye 2017 und HALLO 2018! 

JUHUUU! Bald wird LOONERS UNITED 1 Jahr alt!

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– Am 1. Dezember 2016 wird dieser Blog bereits ein Jahr alt! –

Da wir genau in dieser Zeit umziehen, habe ich, wie versprochen, schon jetzt eine besondere Geburtstagsüberraschung für Euch und hoffe sie gefällt Euch:

Ein Looner-Kalender mit einigen von meinen Bildern (30×42 cm | signiert + persönliche Widmung)
+ einen Rabattcode für Euch wunderbare Loonerfreunde

Benutze den Code:

ONE-YEAR-LOONERS-UNITED

(im Warenkorb) und Du sparst 5€ beim Kauf meines Kalenders!

DANKBAR, GLÜCKLICH, STOLZ. Ich liebe Euch bis zum Mond und wieder zurück und ich freue mich auf viele weitere Looner-Jahre.
Keep on rocking!!!

In Liebe,

Eure Maggy BerLoon

Es gibt Neuigkeiten im Ballonwunderland BALLOONS UNITED

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– Ein kurzes News Update und ein paar Ausblicke, wie es hier im Blog weitergeht – 

Erstmal SORRY!

Da ist es hier im Blog doch tatsächlich in den letzten Wochen ruhiger gewesen, als geplant. Liebe Looner- und Luftballonfreunde, das tut mir wirklich total leid! Nein, es liegt nicht daran, dass ich keine Lust mehr habe oder mir die Themen ausgehen, ganz im Gegenteil! Es frustriert mich, dass ich jetzt schon länger nicht die Zeit gefunden habe, neue Blogposts zu schreiben und ehrlich gesagt, habe ich Euch gegenüber auch schon ein schlechtes Gewissen. Am liebsten hätte ich alles sofort gleichzeitig und am besten schon gestern erledigt, aber naja, man kann halt nicht alles haben. Wer die letzten Tage mal bei BALLOONS UNITED vorbeigeschaut hat, ahnt vielleicht, wodran das liegen könnte…

BIG NEWS im Ballonwunderland – Wir ziehen um!!!

Zur Zeit arbeite ich (Jan natürlich auch) an mehreren Dingen gleichzeitig, es stehen nämlich unerwartet große Veränderungen vor unserer Haustür. Denn wir ziehen mit Sack und Pack und all unseren Ballons um! Für uns geht es Ende November zurück in Richtung Heimat, genau gesagt in ein knapp 550 km entferntes Örtchen im Wald, in NRW. Wir haben dort unerwartet eine traumhafte, einzigartige und große Bleibe für uns zum Wohnen und Arbeiten gefunden. Nach 4 Jahren hat es sich jetzt also ausberlinert. Der Abschied wird sicher nicht leicht wird, aber ey, man ist ja nicht aus der Welt und ich werde mich sicher regelmäßig eine Portion Berlin abholen! Aber ganz ehrlich, in letzter Zeit ist es platztechnisch ganz schön eng geworden um vernünftig weiter arbeiten und leben zu können. Wir brachen also mehr Platz für noch mehr Ballons. Naja und wie das manchmal so ist, offenbart sich wie aus dem Nichts eine neue Möglichkeit. Da heißt es eine Entscheidung zu treffen, auf sein Bauchgefühl hören und wenn es sich gut anfühlt, einfach mal zu machen und zu gucken, was passiert. 

Das Ganze steht erst seit Anfang/Mitte Oktober fest und hat uns in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit gekostet, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und sind noch lange nicht abgeschlossen. Was das Ganze für BALLOONS UNITED und den Ballonversand bedeutet, könnt Ihr HIER nachlesen. Natürlich wird es leider ein paar Einschränkungen geben müssen, aber Jan und ich haben uns dafür auch eine nette kleine Entschädigung für Euch einfallen lassen.

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Umzug hin oder her, aber wie geht es mit dem BLOG weiter?!

Das Wichtigste vorweg: NATÜRLICH geht es auch hier weiter. Sich diese Frage zu stellen ist absolut unnötig. Klar werde ich auch in Zukunft neue Blogbeiträge schreiben, nur kann ich gerade leider nicht wirklich sagen wann genau es weiter geht und ich hoffe Ihr habt Verständnis dafür! 

Denn jetzt müssen wir erstmal den Umzug stemmen, dann so schnell es geht BALLOONS UNITED wieder an den Start bringen, damit Ihr auch Eure Ballons bekommt und dann steht wahrscheinlich auch schon Weihnachten vor der Tür. Falls ich in dieser Zeit eventuell ein wenig Luft zum Schreiben finde, gibt es vielleicht hier im Blog etwas Neues zu lesen, aber da will ich mich mal lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und keine großen Versprechungen machen, um Niemanden zu enttäuschen. 

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ABER Ihr könnt Euch trotzdem auf die Zukunft freuen, denn:  

Es wird natürlich neue Ballonrezensionen geben (angefangen mit dem CATTEX 32″ Longneck -> geiles Teil), wahrscheinlich ein neues Interview (vielleicht auch mehr) und 1, 2 Gastbeiträge (Falls sich hier jemand angesprochen fühlt und auch einen Beitrag für den Blog schreiben möchte, sehr gerne! Aber bitte nur ernstgemeinte Anfragen).

So und das Beste kommt zum Schluss, denn am 1.12.16 wird LOONERS UNITED 1 Jahr alt und hierfür habe ich mir eine kleine Geburtstagsüberraschung für Euch überlegt. Aber für mehr Infos ist es jetzt noch zu früh. Fies ich weiß. Da der Geburtstag mitten in unsere Umzugsphase fällt (21.11.16 – 4.12.16), werde ich Euch nicht all zu lange auf die Folter spannen, daher in den nächsten Tagen mehr dazu. 

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Ein paar abschließende Wörter, aber eigentlich will ich nur DANKE sagen!

Ganz ehrlich, die letzten Monate waren schon extrem aufregend, es ist so viel passiert und es geht immer immer weiter. Ich kann es kaum fassen, dass LOONERS UNITED bald schon Einjähriges feiert. Daher kann ich an dieser Stelle nicht mehr sagen als: DANKE!!! 

Danke, dass Ihr Jan und mich unterstützt, mir Feedback gebt, mich mit Ideen und Gedanken bereichert, mich motiviert, mich inspiriert und und und. Ich könnte ewig so weiter machen, aber ich will hier auch nicht rumschleimen. Fakt ist, dass ohne Euch, das alles hier sinnlos wäre und dafür bin ich unglaublich dankbar und dafür liebe ich Euch! 

Für Jan und mich fängt nun bald ein neues Kapitel in einer neuen „Stadt“ (wenn man das so nennen kann) an und wir freuen uns schon total darauf. Wir sind meganeugierig, gespannt und können es kaum noch erwarten den Umzug hinter uns zu bringen und uns von unserer neuen Umgebung beflügeln zu lassen. Natürlich halte ich Euch auf dem Laufenden.

Bis dahin lasst es Euch gut gehen und da Jan und ich gerade leider kaum Zeit zum Loonen haben, ist mein Auftrag an Euch: Gleicht das für uns aus und habt umso mehr Spaß mit Ballons!

Küsschen, Eure Maggy

Ballonfetisch? Wie sage ich meinem Partner, dass ich ein Looner bin?

Bereits unzählige Male wurde ich in der Vergangenheit gefragt: „Maggy, wie sage ich meinem Partner, dass ich einen Fetisch für Ballons habe?“. Ich bin zwar keine Paartherapeutin oder eine entsprechende Expertin in diesem Bereich und kann erst recht nicht DIE EINE Lösung oder Anleitung präsentieren. Ich will aber versuchen Euch ein paar Denkanstöße und kleine persönliche Tipps zu geben und in erster Linie möchte ich Euch einfach nur Mut machen.

Wo ist die Ursache?

Die Frage ist doch: Woher kommen diese Hemmungen und Schwierigkeiten mit seinem Fetisch offen umzugehen? Ist es die Angst vor Zurückweisungen? Die Angst vor dem Alleinsein? Geringes Selbstvertrauen? Das könnte alles eine Erklärung sein, aber sicherlich ist es im Endeffekt ganz individuell und viele Faktoren können eine Rolle spielen. Was ich damit sagen will? Jeder, der sich irgendwie angesprochen fühlt, sollte einfach mal darüber nachdenken, wo die eigenen Hemmungen herkommen. Wenn das „Problem“ einmal erkannt ist, fällt es vielleicht leichter einen Weg zu finden.

Liebe Dich selbst und finde Deinen eigenen Weg

Klar ist es jedem selbst überlassen, wie offen man mit seiner Vorliebe umgeht und ob und mit wem man darüber redet. Schließlich ist es das Intimste überhaupt.

Solange man für sich selbst einen Weg gefunden hat mit dem Thema umzugehen und damit glücklich und zufrieden ist, wunderbar. Ist dem aber nicht so, dann sollte man daran etwas ändern. So einfach ist das. Freunde, Ihr lebt nur einmal, also verschwendet nicht Eure Zeit, sondern geht das Risiko ein glücklich zu werden. Dafür ist man in 1.Linie selbst verantwortlich. Fang an Dich selbst und Deinen Fetisch zu akzeptieren und wertzuschätzen. Mit jemandem darüber zu sprechen kann ein ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

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TRAU DICH und warte nicht zu lange

Der richtige Augenblick soll es sein? Quatsch, sage ich dazu! Denn wie sieht der „richtige Augenblick“ überhaupt aus und ist es nicht eigentlich nur eine innere Entschuldigung das Ganze immer weiter verschieben zu können? Ich denke, dass der perfekte Augenblick eine Illusion ist. Denn es kommt immer nur auf die eigene Sichtweise an und wenn man möchte, findet man doch an Allem immer irgendetwas zu meckern.

Also warte nicht auf den perfekten Moment. Die Gefahr ist viel zu groß, dass in der Zwischenzeit Wochen, Monate, womöglich sogar Jahre vergehen könnten, was einer ehrlichen Beziehung sicher nicht gut tut und ihr womöglich sogar schaden könnte. Denn stell Dir doch einfach nur mal folgende Situation vor: Du bist mit Jemandem schon längere Zeit zusammen und glaubst eine innige und ehrliche Beziehung zu führen, geprägt von gegenseitigem Vertrauen. Also alles tiptop, alles wunderbar. Dann erfährst Du zum ersten Mal vom Fetisch Deines/r Partners/in. Wie würdest Du Dich fühlen?

Also ich für meinen Teil wäre hart überrascht, schockiert und wahrscheinlich auch etwas sauer. Am meisten wäre ich aber traurig. Traurig darüber, dass mein Partner, von dem ich glaubte, ihn 100% zu kennen, mir seine innersten Gefühle nicht anvertraut. Das würde ein Loch in unsere Beziehung reißen, was es dann zu flicken gilt. Klar, kein Ding, der Unmöglichkeit, das kann man alles hinkriegen, aber es geht auch anders. Solch eine Situation lässt sich ganz einfach vermeiden, wenn man frühzeitig miteinander spricht.

DER oder DIE Richtige!?

Dem Partner von dem eignen Fetisch zu erzählen, ist das Intimste überhaupt. Das ist es ein riesengroßer Vertrauensbeweis, was zwei Menschen viel näher bringen und zusammenschweißen kann. Ich erinnere mich noch gut daran als Jan sich mir offenbart hat. Ich war unglaublich gerührt und habe mich noch viel viel mehr in ihn verliebt und das nicht, weil ich den Fetisch so geil fand (Zu dem Zeitpunkt konnte ich noch nicht viel damit anfangen. Ich hatte noch nie etwas vom Ballonfetisch gehört und wusste auch nicht, wie ich mal dazu stehen würde). Ich wusste es einfach nur sehr zu schätzen, dass er mir so vertraute und sich mir öffnete. Ob man den Fetisch dann zusammen auslebt, ob man ihn einfach nur mal ausprobiert oder ob man gemeinsam eine andere Möglichkeit findet, das ist jedem selbst überlassen und kann ganz unterschiedlich sein. Das aller Wichtigste ist doch, dass man sich gegenseitig akzeptiert und RESPEKTIERT. Mit seinen Stärken, seinen Schwächen, seinen Macken und seinen Vorlieben.

Ja, das mag für den Ein oder Anderen womöglich ein wenig kitschig und träumerisch daherkommen, mir Wurscht, ich glaube an die wahre Liebe, in welcher Form sie auch immer daherkommen mag. Vielleicht denkt sich jetzt auch so Mancher: „Und was ist, wenn es nicht so abläuft? Wenn eine negative Reaktion kommt!? Und so weiter und so fort???“ Ja Freunde, was ist denn dann? Auch wenn es im ersten Augenblick eine niederschmetternde Erkenntnis ist, dann ist es schlicht und einfach vielleicht nicht DIE oder DER Richtige. Da fällt mir nur Folgendes zu ein: Wenn Du es nicht probierst, wirst Du auch nie wissen wie es ausgeht und Dich vermutlich für immer fragen was gewesen wäre. Hinterher ist man doch immer schlauer.

Kennst Du die Vorliebe Deines Partners? Nachzufragen is ein guter Einstieg in das Sexthema…

Zugegeben, ich selbst hatte damals so meine Schwierigkeiten mich mit meiner eigenen Sexualität auseinanderzusetzen und mich selbst wertzuschätzen. Als Jan mir mit zittriger Stimme von seinem Ballonfetisch erzählte, wusste ich das nicht nur sehr zu schätzen, sondern es machte mir Mut dasselbe zu tun. Nämlich mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, zu akzeptieren und meine Bedürfnisse zu kommunizieren. So haben wir uns zusammen zu den offenen Menschen entwickelt, welche wir heute sind und die Entwicklung wird sicherlich ein Leben lang weitergehen. In welche Richtung wird sich dann zeigen.

Zusammengefasst will ich damit sagen, dass es weniger darum geht „sich seinem Partner zu outen“, sondern eher darum das gemeinsame Sexleben zu thematisieren und sich gemeinsam damit auseinanderzusetzen. Womöglich machst Du Dir viel zu viele Gedanken über Dich selbst und Deinen Fetisch, denn vielleicht schlummert da auch etwas im Innersten Deines Partner, von dem Du nichts weißt. Schonmal darüber nachgedacht? Das kann übrigens ein sehr guter Einstieg in solch ein Gespräch sein: frag Deinen Partner doch einfach mal! Frag sie oder ihn, ob es etwas Spezielles gibt worauf sie/er steht, was sie/er gut findet oder ob es etwas gibt, was sie/er mal ausprobieren möchte. Ist man einmal im Thema drin, so ist es Deine Chance Dich auch zu öffnen. Naja und dann warte einfach mal ab, was passiert. Kommt ein komischer Blick, ein doofes Wort oder was auch immer, lass Dich davon nicht verunsichern. Überraschte Reaktionen können ganz unterschiedlich aussehen und sagen noch nichts darüber aus, wie man wirklich zu dem Thema steht. Viel wichtiger ist doch, wie ihr langfristig miteinander umgeht.

Kopf aus. Reden. Und einfach mal machen.

Es geht weniger darum jemanden von etwas zu überzeugen oder sich gegenseitig aneinander anzupassen bis man zu einer Kopie voneinander wird. Sondern vielmehr darum, dass Ihr euch gegenseitig und auch selbst kennenlernt und respektvoll miteinander umgeht und klar: dass der Partner versteht, dass diese Vorliebe ein Teil von Dir ist und man so etwas nicht einfach an- und ausschalten kann. Alles Weitere entwickelt sich dann schon von ganz allein. Wichtig ist, dass Du so mit Deinem Partner umgehst, wie Du es Dir auch von ihr/ihm wünschst: verständnis- und respektvoll. Gib ihr/ihm Zeit, falls sie/er diese braucht und setzte sie/ihn nicht unter Druck. Mach ihr/ihm aber auch Deine Bedürfnisse klar und sprich offen und ehrlich darüber. Erzähl Deinem Partner von Deinen Gefühlen und Deinen Ängsten, so banal sie für Dich auch sein mögen. Denn wer nicht redet, dem kann auch nicht geholfen werden.

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So ist es wahrscheinlich bei allen Dinge, das Wichtigste ist: reden, reden, reden, gemeinsam einen Weg finden und gleichzeitig keine großen Erwartungen haben (Ich weiß, dass ist manchmal einfacher gesagt als getan). Probiert euch aus, seht es als Experiment, wenn ihr etwas Neues testet und schaut nachher ob es cool war oder nicht. Das kann ein lebenslanger Prozess sein und womöglich ändern sich auch Dinge/Sichtweisen/Bedürfnisse  hier und da mal im Laufe der Zeit (so ist es zumindest bei mir und Jan). Also einfach mal machen und nicht zuuuuu viel drüber nachdenken, denn liebe Leute:

Es sind doch NUR LUFTBALLONS!!! Harmlos.

Zum Abschluss muss ich noch einen Satz loswerden, welcher mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Dieser ist mir vor kurzer Zeit begegnet und wie ich finde, passt er an dieser Stelle wunderbar:

Sei verrückt. Sei komisch. Sei einzigartig. Sei einfach wer Du bist. Denn Du weißt nie, wer die Person lieben würde, welche Du versteckst.

Ende und AUS.

 

The Show must go on

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– LOONERS UNITED ist nach einer kurzen und arbeitsreichen Sommerpause wieder am Start –

So, nun sind bereits einige Wochen vergangen seit meinem letzten Blogbeitrag und das aus gutem Grund, wie der Ein oder Andere vielleicht schon mitbekommen hat. Jan und ich haben seit mehreren Monaten nebenher an einem Shop-Update für BALLOONS UNITED gearbeitet und diesen Sommer war es nun endlich soweit: wir sind endlich online! Ein Update klingt recht unspektakulär, aber Tatsache ist, dass alles, einfach ALLES überarbeitet wurde und es zusätzlich viel Neues gibt, mal abgesehen von dem ganzen neuem technischen Zeugs, was man so nicht unbedingt wahrnimmt.

Freunde, das war einfach so viel Arbeit, dass wir dann vor einiger Zeit an einem Punkt angekommen sind, wo wir Prioritäten setzten mussten. Das war der Grund weshalb ich mich dazu entschlossen habe, hier im Blog eine kleine Zwangspause einzulegen und vorerst keine weiteren Artikel zu schreiben um mich somit voll und ganz auf BALLOONS UNITED konzentrieren zu können. Ich muss zugeben, ich hatte schon ein wenig schlechtes Gewissen Euch gegenüber, aber hey, man kann halt nicht alles schaffen und wie sich gezeigt hat, hattet Ihr auch totales Verständnis. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle von Herzen bei Euch bedanken!

Eure Unterstützung hat mich und Jan motiviert mit Vollgas weiterzumachen, denn das Arbeitspensum durchzuhalten war zugegeben nicht immer ganz leicht. Denn natürlich gibt es Schöneres als im Sommer jeden Tag von morgens bis spät Abends im Büro vor dem Computer zu hocken und zu arbeiten, während alle Anderen um einen herum Urlaub machen, schön gebräunt und herrlich entspannt ihre Freizeit genießen. Ja, da kam dann schonmal ein wenig Neid auf und das Fernweh wurde immer schlimmer, aber wir hatten ein klares Ziel vor Augen und dafür hat sich all die Mühe und Arbeit gelohnt. Daher genug mit der Jammerei!

Wir sind super stolz und mega happy, dass der neue Shop jetzt online ist und Euer Feedback ist für uns der beste Lohn, auch wenn das ein wenig kitschig daher kommt, aber ganz ehrlich es hat uns bereits die vergangenen harten, anstrengenden und nervenaufreibenden Wochen vergessen lassen. Leute, ihr seid echt toll und da gibt es nichts weiteres hinzuzufügen als: DANKE DANKE DANKE!

So und jetzt geht es weiter, denn 100% fertig ist der neue Shop ehrlich gesagt noch nicht. Hier und da gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu tun und klar, wir haben noch viel mehr neue Ideen im Kopf, welche wir am liebsten alle sofort und blitzschnell umsetzten wollen, aber das geht halt leider einfach nicht so zack zack (diese Erkenntnis dürfte sicher jeder irgendwie kennen). Dafür hat der Tag nunmal zu wenig Stunden und damit nicht alles noch länger dauert, dachten wir uns, dass es auch gar nicht so schlimm ist, wenn in den kommenden Monaten immer mal wieder etwas Neues dazu kommt. Ihr könnt also gemeinsam mit uns gespannt in die Zukunft blicken.

Aber jetzt ist es erstmal ENDLICH an der Zeit, dass LOONERS UNITED wieder so langsam aus seinem Sommerschlaf erwacht und ich freue mich schon sehr darauf, dass ich mich wieder mehr dem Schreiben widmen kann. Leider kann ich Euch nicht versprechen, in welchen zeitlichen Abständen ich es schaffe neue Posts zu veröffentlichen, ABER ihr könnt Euch sicher sein, dass früher oder später etwas kommt und das ist doch die Hauptsache. Schließlich wollen auch hier ein paar Gedanken thematisiert und Ideen umgesetzt werden und zwar nicht nur meine. Denn der Blog lebt von und mit Euch, also wer Ideen, Themen, Fragen oder was auch immer loswerden möchte: Immer her damit! Ich werde mir alles notieren und je nachdem, wie es in mein Konzept passt zu neuen Bloginhalten verarbeiten.

Was ich mir übrigens trotz Stress in den letzten Wochen nicht hab nehmen lassen, ist es ein paar nette Bilderchen zu machen, womit ich Euch in nächster Zeit beglücken werde. Also ihr Lieben, lasst es Euch gut gehen und blast viele Ballons auf!

PEACE & OUT,

Eure Maggy

Warum Ballonfetisch?

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– Was ich als Looner an Luftballons mag – 

Klar kann ich viel über das WAS? und WIE? im Hinblick auf den Ballonfetisch schreiben, erklären und philosophieren. Doch hier geht es jetzt einfach nur mal um mich, um meine persönlichen Bedürfnisse, um die Dinge, die ich an Luftballons zu schätzen weiß und geil finde! Doch bevor ich jetzt loslege, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass das meine persönliche und individuelle Sichtweise ist und sicher nicht für alle Looner da draußen auf der großen weiten Welt gilt. Pauschalisierungen sind nicht mein Ding, wie du auch im Blogpost „Popper, NonPopper, blablabla…“ nachlesen kannst, aber eigentlich ist es ja klar, dass man immer nur von sich aus gehen und anderen Dingen, Sichtweisen etc. mit Toleranz und Respekt entgegnen sollte, nicht wahr. Das gilt ja schließlich für alle Lebensbereiche!

Da ich sehr häufig gefragt werde, was für Dinge mich an Luftballons begeistern, offenbare ich Euch nun meine innersten und intimsten Gedanken und öffne Euch mein Herz. Aufgepasst, jetzt gehts los!

Zunächst mal sind da die vielen wunderschönen Farben und verschiedenen Formen. Wenn ich einen Luftballon sehe, zaubert mir dieser immer ein Lächeln ins Gesicht. In meinem Fall ist es aber nicht so, dass ich durch die Straßen laufe, Luftballons sehe und sofort geil werde. So einfach gestrickt bin ich leider nicht, das bedarf dann schon etwas mehr Interaktion. in jedem Fall muss ich aber bei dem Anblick immer ein wenig schmunzeln, da ich weiß, was man alles so Schönes damit anstellen kann. Es entstehen dann so einige Bilder in meinem Kopf, die mich schlicht und einfach glücklich und zufrieden machen. Das passiert innerhalb von Bruchteilen von Sekunden und dann sind die Bilder auch schon wieder weg aus meinem Kopf und ich bin gedanklich wieder zurück in der eigentlichen Situation angekommen, wie z.B. auf der Geburtstagsfeier, beim Shoppen etc. Wie gesagt, der einfache Anblick stimmt mich einfach nur fröhlich und macht mich nicht an.

Aber an dieser Stelle muss ich auch zugeben, dass die unschuldige Ahnungslosigkeit vieler Menschen den Anblick von Luftballons in Alltagssituationen für mich herrlich amüsant macht.

Ich bin jedoch niemand, der darauf steht sexuelle Vorlieben in der Öffentlichkeit auszuleben und bevorzuge dafür eher eine privatere Umgebung.

Sehe ich also Luftballons in unserem Schlafzimmer herumfliegen, weil mein Mann so freundlich war, sie dort zu platzieren, dann kann die Situation schon ganz anders aussehen! Aber auch das ist kein Garant, denn hey, schließlich bin ich auch nur ein Mensch und wer hat schon immer Bock?! Aber der Anblick von einem Raum gefüllt mit Luftballons ist schon etwas Feines, vor allem wenn es ganz ganz viele sind oder aber größere Ballons. Kleine Luftballons sind nett, aber größere Rundballons (24“-36“), Figurenballons wie z.B. die Giant Doll oder Zeppelinballons finde ich großartig. Wenn ich solche Ballons sehe, habe ich sofort das Bedürfnis mich draufzusetzen oder zu legen und das Material auf meiner Haut zu spüren. Doch zu groß und zu rund dürfen sie für meinen Geschmack auch nicht sein, denn wenn ich mich gehen lasse, verliere ich darauf einfach zu schnell das Gleichgewicht und falle runter, alles schon passiert. Ich bin halt ein kleiner Tollpatsch, das lässt sich leider nicht ändern. Wenn die Größe und die Form aber passen, gibt es für mich nichts Schöneres, als den Ballon richtig zu spüren.

Eigentlich sind Ballons ja weich und flexibel, wenn man sich aber einmal drauflegt, so spürt man einen starken Druck und der Ballon fühlt sich hart und fest an. Diesen Kontrast empfinde ich als sehr verlockend und die Tatsache, dass man einen Luftballon mit seinem gesamten Körpergewicht und noch mehr belasten kann und dieser dabei nicht platzt, ist absoluter Wahnsinn und macht für mich einen großen Reiz aus. Macht und Kontrolle sind in diesem Zusammenhang sehr wichtige Stichworte. Auch wenn man gerne der Überlegenere sein möchte und meint die Kontrolle zu haben, so kann man schneller von der Realität wieder eingeholt werden als einem lieb ist. Denn Luftballons bleiben Luftballons, welche einfach so jederzeit platzen können. Im Gegenteil zu kleineren Luftballons ist mir das ungewollt bei großen Ballons im Bett noch nicht passiert, aber das heißt ja nichts und diese Gefahr lässt mein Herz schneller schlagen. Ich stehe drauf Grenzen auszuloten und diese hin und wieder auch bewusst zu überschreiten, um zu sehen, was passiert. Knallt es dann steigert es im besten Fall noch meine Lust und wenn nicht, dann nehme ich das in Kauf, kann damit leben und nehme mir den nächsten Ballon vor. Platzt ein Ballon allerdings ungewollt, dann ist es eher etwas ernüchternd, da mein Spaßobjekt dann schlicht und einfach weg ist. Aber der Reiz des Ungewissen, die Gefahr, das Machtspiel, der Kontrollverlust machen mich ganz verrückt.

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Doch das Wichtigste für mich ist, dass mein Mann Jan mitmacht oder mir dabei zusieht. Denn wie zuvor erwähnt, brauche ich die Interaktion und diese kann überaus vielfältig aussehen. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich zu zweit mit Ballons zu vergnügen und darüber hinaus auch noch weitere Sexspielzeuge oder anderweitige Vorlieben mit einfließen zu lassen. Zum Beispiel bringt ein Vibrator, den gesamten Ballon zum Beben und Fesselspiele können mit Ballons auch sehr interessant sein. Hierbei sind der eigenen Phantasie, Kreativität und vor allem der Lust absolut keine Grenzen gesetzt. Beispielsweise finde ich es auch sehr anregend, wenn er oder ich einen Ballon zwischen unseren Körpern aufbläst, da hierbei das Druckempfinden sehr intensiv werden kann.

Im Allgemeinen liebe ich es einfach wenn Jan mir zu sieht. Ich genieße es wenn ich seine Blicke auf mir spüre und ich genau weiß, was ich in ihm auslöse.

Dass ich mir mal einen Ballon vornehme, während ich alleine bin, kommt ehrlich gesagt, so gut wie nie vor. Vielleicht mag das nun der Ein oder Andere als Unterschied zum „echten Ballonfetischisten“ interpretieren (und evtl. sogar verurteilen) und in der Hinsicht womöglich auch recht haben, aber für mich spielt das keine große Rolle. Seit 10 Jahren lebe ich nun lustvoll den Ballonfetisch gemeinsam mit Jan aus, da ist es meiner Ansicht nach nebensächlich und unwichtig, wie genau dieses „Ausleben“ im Einzelnen aussieht. Die Hauptsache ist doch, dass man ehrlich zu sich selbst ist, sich mit seinen eignen Bedürfnissen auseinandersetzt, diese auch auslebt und als Konsequenz glücklich, zufrieden und ausgeglichen ist. Man lebt doch schließlich nur einmal und da wäre es meiner Meinung eine fatale Verschwendung, wenn man sich z.B. aufgrund von entstandenen, evtl. sogar selbstauferlegten Regeln oder aber der Meinung und dem Urteil Anderer (Lebenspartner eingeschlossen) maßregelt und einschränken lässt. Solange man niemanden physischen oder psychischen Schaden zufügt und man sich in einem einvernehmlichen und legalen Rahmen bewegt, so soll doch bitte jeder seine Sexualität so ausleben, wie er das möchte!

Ich bin in jedem Fall überaus glücklich und dankbar, dass ich durch Jan den Zugang zum Ballonfetisch gefunden habe, denn ohne ihn wäre auch das, was ich am aller aller geilsten an Luftballons finde überhaupt nicht möglich, nämlich darauf Sex zu haben. Hierbei kommt für mich alles zusammen: das Gefühl auf der Haut, der Druck, die Gefahr gepaart mit einem großen schwingenden Effekt und der intensiven Resonanz verursacht in mir das Gefühl abzuheben und lässt meine Lust bis ins Unermessliche steigen bis ich, nun ja, sagen wir mal zufrieden, glücklich und dann müde bin.

Zugegeben, das ganze Schreiben macht mir grad ein wenig weichen Knie, daher höre ich jetzt auf und schaue mal, was Jan so macht. Euch Allen, Loonern und Nicht-Loonern da draußen wünsche ich jetzt viel viel Spaß beim Ausleben Eurer Bedürfnisse!

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Popper, NonPopper, SemiPopper – Wie auch immer!

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– Über Kategorisierungen/Schubladendenken innerhalb der Looner-Szene und wo ich mich darin wieder finde – 

Kategorisierungen finden sich wohl in fast allen Lebensbereichen wieder und bestimmen häufig, wenn auch unbewusst, unser Denken und leider häufig auch unser Verhalten.

Für Alles und Jeden gibt es irgendwelche schlauen Bezeichnungen und Schubladen, welche auf- und wieder zugemacht werden können. Grundsätzlich sehe ich darin nicht unbedingt ein Problem, denn so erkennen wir sofort gleiche Interessen, Hobbys, Vorlieben etc., fühlen uns verbunden, zugehörig, bestätigt und können uns austauschen und so weiter und so fort.

Nur leider kommt es häufig zu Konflikten und Anfeindungen zwischen den unterschiedlichsten Gruppierungen, beeinflusst durch Intoleranz, Ängste, Dummheit und noch viele weitere Faktoren, welche unser Innerstes beeinflussen. Das ist zwar schlimm, meist einfach nur überflüssig, aber alles in allem noch lange nicht dramatisch. Denn Konflikte lassen sich lösen, vorausgesetzt der Wille und die Bereitschaft zur Selbstreflexion ist gegeben. Wirklich problematisch finde ich es jedoch, dass solche Kategorisierungen dazu führen können, den eigenen Horizont klein zu halten und Erwartungen hervorrufen können, wie man sich z.B. zu verhalten hat.

Ich frage mich wo eine Kategorie aufhört und eine Andere anfängt?

Wann bin ich beispielsweise ein Looner oder „nur“ ein Luftballonliebhaber und habe ich das Recht die eine oder andere Gruppe zu beurteilen? Wer bestimmt solche Regeln und Vorgaben und ist das überhaupt notwendig? Ich sage NEIN! Vielmehr sehe ich Kategorien als Orientierungshilfe auf der Suche nach sich selbst, welche sich immer wieder verändern können und auch sollen.

Denn das Leben ist nicht schwarz und weiß, sondern kunterbunt, ebenso wie die Welt der Luftballons. Natürlich gibt es auch hier Kategorien, welche im Laufe der Zeit entstanden sind und sagt man einmal, man ist ein Looner, so geht es unmittelbar weiter und man überlegt, bin ich nun ein Popper, NonPopper, SemiPopper oder wie auch immer. Ich muss zugeben, dass ich mich schwer darin tue, mich der einen oder anderen Gruppe zuzuordnen und ich frage mich, ob das denn überhaupt notwendig ist.

Seit einigen Jahren sage ich über mich selbst, dass ich ein Looner bin, da ich Lust durch die Interaktion mit Ballons erfahre oder aber diese dadurch gesteigert wird.

Ich nutze Ballons als Sexspielzeug, beziehe sie in mein Liebesleben mit ein und will in Zukunft darauf auch nicht mehr verzichten. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich sie jedes Mal, wenn ich Sex habe mit einbeziehe.

Ich bin schreckhaft und habe Angst vorm Platzen, also gut, bin ich also ein NonPopper. Andererseits habe ich mich aber auch immer gefragt, was genau die besonderen Reize beim Platzenlassen sind. Natürlich hatte ich mehrere Vermutungen und mir auch eine Meinung zu dem Thema gebildet. Aber sind Vermutungen eine Grundlage, auf welcher man sich eine Meinung bilden sollte?

Bekannter Weise geht Probieren über Studieren, also habe ich mich zusammen mit meinem Mann Jan einem Selbstversuch hingegeben, um der Sache mal richtig auf den Grund zu gehen.

Wie auch immer dieses Erlebnis ausgehen würde, so wird sie mich an Erfahrung bereichern, dachte ich mir und mir dabei helfen mich selbst, meine Vorliebe und vor allem die „andere Seite“ besser kennenzulernen. Hinzukommt, dass sich über die Jahre haufenweise Ballons angesammelt haben, welche nun ihre beste Zeit hinter sich hatten und entsorgt werden wollten. Nur diese einfach wegzuwerfen, wäre doch irgendwie zu schade. Also nutzten wir diese für eine neue Erfahrung.
Stell Dir jetzt also einen Raum vor, der voller Luftballons ist, allein das löste ein wahnsinniges Gefühl in mir aus!

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Zugegeben habe ich zunächst erst ganz zaghaft angefangen die ersten Ballons mit den Händen zu zerplatzen und mich jedes Mal vor der Lautstärke erschrocken. Wirklich gut hat sich das zu dem Zeitpunkt nicht angefühlt. Ich hatte auch ein wenig die Befürchtung, dass die Nachbarn aufgrund der Geräuschkulisse, die Polizei rufen würden, mir dann aber vorgestellt, was für eine unfassbar lustige und skurrile Situation das für die Herrschaften sein muss, so dass ich auch diesen Gedanken schnell über Bord geworfen habe. Die Hemmungen nahmen immer mehr ab und auch Jan schien es sichtlich zu genießen, zu sehen, wie ich und er selbst auch die Grenzen der Ballons überschritten.

Die Spannung, der intensive Druck, das Machtspiel und dann der Knall steigerten meine Lust enorm. Irgendwann war es so, als wenn ein Schalter umgelegt wurde und ich bin in einen „Platzrausch“ verfallen. Damit hatte ich niemals gerechnet und es hat mich selbst überrascht. Wahnsinnig aufregend, spannend und befriedigend zugleich und das nicht nur im körperlichen Sinne. Vielmehr hat es mich befriedigt, dass ich meinen Horizont erweitert und mich an etwas herangetraut habe, was mich zuvor verunsichert hat.

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Aber wie geht es nun weiter, bin ich jetzt ein Popper oder eher ein SemiPopper und muss ich mich da überhaupt entscheiden?!?

Nein, ich entscheide mich nicht, denn ich möchte mich nicht auf die eine oder andere Seite schlagen und mein Denken und Verhalten womöglich dadurch einschränken, sondern einfach weiterhin das ausleben, wonach mir in dem Moment ist.

Leider habe ich bereits viel zu häufig Diskussionen, Konflikte und Anfeindungen zwischen den unterschiedlichsten Gruppen, wie z.B. Poppern und NonPoppern erlebt, bei welchen die eine Seite die andere verurteilt oder zumindest versucht hat, die Andere davon zu überzeugen, was wohl besser sei oder ob es in Ordnung ist, mit seiner Vorliebe offen umzugehen oder oder oder. So drehte man sich ewig lang im Kreis und hat am Ende nichts erreicht, außer hochkochende Emotionen, sowie verschwendete Energie und Zeit, welche man womöglich eher für die Befriedigung eigener Bedürfnisse (z.B. mit Luftballons) hätte nutzen können. Im Endeffekt hat doch jeder das Recht seine eigene Entscheidung zu treffen, oder?

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Daher meine Bitte an Dich:

Richte den Blick mehr auf Dich, als auf das Urteil Anderer, sei ehrlich zu dir selbst, hab dich lieb und vor allen Dingen sei stolz darauf, wer du bist.

Versuche nicht Andere von Deinen Sichtweisen zu überzeugen oder erwarte, dass man sich Dir anpasst. Freue Dich vielmehr über die Unterschiede und weiß diese zu schätzen, auch wenn sie Dich verunsichern mögen und sieh sie als Bereicherung an, welche Dein Leben noch bunter machen kann, wenn Du es zulässt und möchtest. Womöglich lernst Du Dich so selbst, Deine Wünsche, Deine Vorlieben und Abneigungen etc. besser kennen und entdeckst vielleicht neue Dinge.

Wir bereuen im Leben nicht das, was wir getan haben, sondern, dass, was wir nicht getan haben. Also mach Dich frei, lebe Dein Leben so wie Du es für richtig hältst und genieße es in vollen Zügen unabhängig von Erwartungen, Kategorisierungen und Schubladen.

Für mehr Offenheit – Toleranz – sexuelle Freiheit & einen respektvollen Umgang!

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Ballonfetisch: Sextoy Luftballon

– Der Radiosender Fritz vom Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtet über Looner am internationalen Fetischtag –

Was ist wohl das Erste, wenn man das Wort „Fetisch“ hört?
Die ersten Assoziationen sind wahrscheinlich Lack, Leder, Latex und BDSM. Wohl eine etwas veraltete Sichtweise, die es aufzubrechen gilt. Denn neben BDSM und Co gibt es natürlich viele weitere sexuelle Vorlieben und so finden auch wir Looner mit unserem Fetisch für Luftballons immer mehr Beachtung und Anklang in der allgemeinen Fetischgemeinde.

Passend dazu ist am 15. Januar 2016, dem internationalen Fetischtag, ein neuer Beitrag über uns erschienen. Natürlich will ich nicht zu viel verraten, aber zusammengefasst geht es um das Looning an sich, um BALLOONS UNITED und LOONERS UNITED und natürlich um Jan und mich. Ihr habt die Möglichkeit einen kurzen Einblick von unserem Arbeitsalltag zu erhaschen und vielleicht ein, zwei neue Details über uns zu erfahren.

Aber schaut es doch einfach selbst an! Das Ganze findet ihr im Webportal des Radiosenders Fritz vom RBB.

Hier ist der Link zum kompletten Artikel, auch mit einigen tollen Fotos von André Krenz Photography:

www.fritz.de/fetisch

Jan und ich fühlen uns überaus geehrt und wissen das Interesse sehr zu schätzen.

DANKE dafür liebes RBB-Team!

Meine Looner Background-Story

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Wie ich den Ballonfetisch entdeckt habe und zum Looner wurde

Es gibt mehrere verschiedene Möglichkeiten eine Vorliebe oder sogar einen Fetisch für etwas zu entwickeln, die wiederum von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden.

Von vielen Loonern weiß ich, dass die Meisten ein einschneidendes, oft angsteinflößendes Erlebnis mit Ballons in ihrer Kindheit hatten, was im Nachhinein zu einer entsprechenden Faszination für eben solche führte. Ich hatte in meiner Kindheit nur schöne Erlebnisse, an die ich mich nicht sonderlich erinnern kann. Es war nix Einschneidendes dabei. Bei mir gab es jedoch ein anderes wichtiges Ereignis in meinem Leben: ich habe meinen jetzigen Ehemann und Partner Jan kennengelernt!

Im Mai 2006 sind wir zusammengekommen und haben schnell gemerkt, dass wir wie Arsch auf Eimer zueinander passen. Die erste gemeinsame Zeit war sehr aufregend, spannend und schön. Wir wollten alles gemeinsam machen, keine Geheimnisse haben und vor allem in jeder Hinsicht ehrlich zueinander sein. So kam es, dass wir eines Morgens gemeinsam im Bett lagen und Jan mich nach meinen sexuellen Vorlieben fragte. So stiegen wir in das Thema ein und natürlich wollte ich auch von ihm wissen, worauf er steht. Es sollte ja keine Geheimnisse zwischen uns geben. An dieser Stelle wurde er sichtlich unsicher und wollte zunächst nicht mit der Sprache rausrücken. Natürlich wurde ich dadurch nur noch neugieriger, aber auch zugegeben etwas beunruhigt, weil ich nicht wusste, was mich wohl Schlimmes erwartet, wenn er solche Probleme hat, es mir zu sagen.

Dann gab Jan sich einen Ruck und sagte: „Ich stehe auf Luftballons!“

Ich war gleichzeitig erstaunt, happy, gerührt, höchst neugierig und überaus erleichtert. In meinem Kopf wurde es immer bunter vor lauter Fragen und Gedanken. Jungfräulich wollte ich alles darüber wissen. Wie geht das? Was ist gut daran? Was für Luftballons gibt es? Und so weiter und so fort.

Es folgte ein langes, interessantes, lustiges und aufklärendes Gespräch über den Ballonfetisch. Fassungslos machten mich dabei jedoch nur zwei Dinge. Zum Einen, die immense Bandbreite an Luftballons und das ich davon noch nie etwas mitbekommen habe und zum Anderen, dass es Jan so schwer viel, ja er sich fast schon dafür schämte, mir davon zu erzählen. Ich dachte mir die ganze Zeit: „Es sind doch nur Ballons? Wie cool ist das denn? Da ist doch nix Schlimmes dran!? Ich will das ausprobieren!“. So kam es dann auch.

In den Tagen, Wochen und Monaten danach lernte ich mit Jans Hilfe die Welt der Luftballons und deren Vorzüge kennen.

Mal wurden sie in unser (Sex-)Leben mit einbezogen und mal nicht, immer nach Lust und Laune und so ist es auch heute noch.  Lange Zeit habe ich mich jedoch selbst nicht als echten Looner gesehen, bis ich vor einigen Jahren erkannt habe, dass ich nicht mehr auf Ballons verzichten kann und möchte und der Ballonfetisch zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden ist! Ja, ich bin Looner und froh darüber eine ausgefallene und schöne Vorliebe zu haben!

Das ist mein Looner-Hintergrund und an dieser Stelle möchte ich Dir, Jan dafür danken, dass Du meinen Horizont erweitert hast! DANKE DANKE DANKE!

Balloon Pop Challenge – Die Zweite

Geteiltes Leid, ist halbes Leid – auch mein Mann Jan wurde nominiert

Genau wie ich, musste auch Jan dran glauben und einen Luftballon platzen lassen. Mal so ganz nebenbei ist er übrigens der Grund, wie ich zum Ballonfetisch gekommen bin, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Jetzt erst einmal zur Balloon Pop Challenge. Wir beide wurden von Elena, Model bei unseren Freunden von Alissainflatables, nominiert mitzumachen. Hierbei gibt es lediglich zwei Regeln:
1. lass einen Ballon auf Deine bevorzugte Art & Weise platzen
2. wähle selbst die Anzahl und Art des Ballons aus.

So weit so gut, wären wir beide Popper nicht eher NonPopper. Nichts desto trotz, ist Jan, genau wie ich, auch immer offen für neue Erfahrungen und hat sich selbst einen Ruck gegeben und wer weiß, vielleicht bringt es uns ja auf den Geschmack. Hinterher ist man doch immer schlauer.

Aber schau Dir doch jetzt einfach selbst an, wie Jan sich bei einem Sit to Pop mit einem Qualatex 24“ The Looner macht. Viel Spaß dabei!

Balloon Pop Challenge – Die Erste

Ich wurde nominiert und habe einen Ballon platzen lassen – abgefahren!

Im folgenden Video kannst Du sehen, wie ich einen Luftballon platzen lasse, was allerdings echt eine Ausnahme und Seltenheit für mich ist. Ich selbst nehme mich nämlich eher als NonPopper war und mache das mit dem Platzenlassen nicht so häufig.

Zugegebenermaßen habe ich großen Respekt vor dem lauten Knall, aber nichts desto trotz, wollte ich es zumindest versuchen. Denn meiner Ansicht nach, ist es immer gut neue Erfahrungen zu machen, egal wie sie im Endeffekt ausgehen. Andernfalls würde ich ja nie herausfinden, was ich wirklich mag und was nicht! Also bin ich offen dafür und lasse alles auf mich zukommen. Vielleicht heißt das ja für die Zukunft, dass ich noch mehr Ballons platzen lasse, mal sehen…

Aber jetzt erst einmal zurück zur Balloon Pop Challenge und wie es dazu gekommen ist:
Meine Freunde von Alissainflatables haben das Ganze gestartet und Elena, eine der bezaubernden Models, hat mich und meinen Mann Jan nominiert. Die Regeln sind ganz leicht und übersichtlich. Zum Einen soll man einen Ballon auf seine liebste Art und Weise platzen lassen und zum Anderen kann man sich den Ballon selbst aussuchen. Ok, ich hab keine Ahnung was meine „liebste Art & Weise“ ist, da ich das ja nicht so häufig mache. Ich habe zuvor nur einmal einen Ballon bewusst und extra platzen lassen und in diesem Fall einen Blow to Pop mit einem Qualatex 16“ gemacht. Das war ein extrem aufregendes Erlebnis für mich, zu dem ich mich sehr überwinden musste. Aber ich muss zugeben: ein wahnsinniges Gefühl und ich kann es jetzt weitaus besser nachvollziehen, warum man Popper ist. Jedoch ist es bisher trotzdem nicht so mein Ding.

Dieses Mal wollte ich wieder etwas Neues ausprobieren und habe einen Nailpop mit einem Qualatex 16“ Balloons United gemacht. Schon wieder war ich ziemlich aufgeregt und froh, als ich es geschafft habe!

Aber schau es Dir selbst an, viel Spaß dabei!

Du, ich und ein Ballon

LOONERS UNITED_Maggy BerLoon_Black Long GL700 Balloon_01_by André Krenz Photography

Besonders belastbare Ballons für den Einsatz zu zweit, zu dritt, zu viert…

Prinzipiell geht es bei fast allen Ballons, sich auch mit mehreren Personen darauf zu setzten, zu legen oder was auch immer darauf zu machen. Die Vorteile hierbei sind ganz klar: Der Ballon passt sich hervorragend der Körperform an und reagiert dynamisch auf jede Bewegung. So kann ein schwingender Effekt erzeugt werden, welcher hervorragend ins Liebesspiel integriert werden kann.

Natürlich können sie auch mal platzten, es sind und bleiben ja Luftballons. Aber ganz ehrlich, mir ist das dabei noch nie passiert! Kleiner, aber feiner Tipp: den Ballon recht prall mit Luft befüllen und anschließend wieder etwas Luft ablassen.

Mein persönlicher Favorit hierfür ist der Cattex Giant Doll. Durch die unterschiedlich große und geschwungene Form lädt der Ballon förmlich ein, sich bequem darauf zu legen und darauf zu warten, dass der Partner sich von hinten dazugesellt. Mit diesem Ballon kann man besonders gut einen schwingenden Effekt erzeugen und das Gefühl bekommen, abzuheben.

Mag man es eher länglicher, eignen sich die Airship Balloons sehr gut: z.B. Cattex GL 500, 700, 1200; Rifco Giant Pillar. Für diejenigen, die es eher mit runden Ballons probieren möchten, empfehle ich Cattex 44“, 47“, 55“ und 72.

Ein Mischung aus länglich und rund sind der Rico GL800 und Rifco GL900, welche auch nicht zu verachten sind. Nicht zu vergessen hierbei sind auch Figurenballons, wie der Cattex Giant Caterpillar und Rifco Giant Omniloon, als etwas ausgefallenere Variante.

Ich könnte jetzt noch lange so weitermachen und auch die mittelgroßen Ballons aufzählen, denn auch diese lassen sich massiv belasten, aber das mache ich jetzt nicht, denn alles in allem gilt: Ausprobieren und herausfinden, was Du selbst am liebsten magst! Vorlieben sind individuell ausgeprägt und absolute Geschmacksache! Erzähl mir welchen Ballon Du am liebsten magst, um ihn so zu benutzten!

Wie verlängere ich die Lebenszeit eines Ballons?

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Richtiges Aufblasen eines Luftballons und was es dabei zu beachten gibt

Bevor Du einen Ballon mit Luft befüllst, solltest Du zunächst Deine nähere Umgebung prüfen. Befinden sich spitze oder heiße Gegenstände in der Nähe, dann räume sie weg oder passe etwas mehr auf. Ansonsten würde kein Tipp der Welt helfen, die Lebenszeit des Ballons zu verlängern, da es ihn dann schon nicht mehr gibt.

Also, Du hast jetzt Deine Umgebung gecheckt und willst loslegen. Dann nimm jetzt zuerst den Ballon in beide Hände und zieh ihn etwas in die Länge und dehne ihn so vor. Danach befülle den Ballon recht prall mit Luft, ob Du dafür Deine Lugenkraft oder eine Pumpe nutzt, ist völlig egal. Wenn Du das Gefühl hast, dass nix mehr rein geht, dann lass wieder etwas Luft entweichen.

Durch diese Technik bekommt Dein Ballon einen größeren Spielraum, was die Belastung betrifft, da Du ihn so bereits einmal über seine gewünschte Größe hinaus aufgeblasen und dadurch vorgedehnt hast. So wird Dein Ballon schön stabil und Du kannst dich problemlos draufsetzten oder was auch immer Du damit machen möchtest. Natürlich ist die Qualität und Stabilität auch individuell von Marke zu Marke leicht unterschiedlich und kann variieren.

Eins sollte aber immer klar sein: es gibt keine Garantie, dass es nicht zum Platzen kommt. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Luftballon früher oder später einfach mal platzt. Aber jetzt, viel Spaß beim Aufblasen und immer dran denken „Probieren geht über Studieren“.

Looner? Maggy und Jan erklären den Ballonfetisch

Die Looner-Doku für den alternativen City Guide GERMAN-NESS

Ende 2014 haben Jan und ich bei einer Dokumentation für GERMAN-NESS mitgemacht. Die bezaubernde Claire stellt in ihrem Videoformat verschiedene deutsche Städte und deren interessante, skurille, kreative oder besondere Bewohner vor.

Im Rahmen der Folgen über Berlin, wollte sie auch von uns wissen, was es mit BALLOONS UNITED und dem Ballonfetisch auf sich hat.

Ich finde, dabei ist eine gelungene, sensible und informative Reportage entstanden!

Schau doch einfach mal rein und sag mir, was Du davon hältst.

Ich hab da mal einen Blog gestartet

LOONERS UNITED_Maggy BerLoon_Office Chair Balloon

Mein 1. Beitrag über den Ballonfetisch-Blog für Looner und Interessierte

Hallo zusammen! Einige von Euch kennen mich bereits, andere lernen mich jetzt kennen. Ich bin Maggy, Looner, Inhaberin und Model von BALLOONS UNITED und nun auch Bloggerin.

Es gibt viele verschiedene Themen, die mich als Looner beschäftigen und vieles wonach ich in diesem Zusammenhang gefragt werde. Um all diese Themen zusammenzuführen und Euch an meinem Leben als Looner teilhaben zu lassen, habe ich mich dafür entschieden, einen Blog zu starten. Einige Inhalte findest Du bereits, schau doch z.B. mal bei „WikiLoons“ vorbei, andere kommen nach und nach.

Wenn Du sogar Lust hast bei meinem Projekt mitzumachen, bist Du herzlich dazu eingeladen! Ob Kommentare, Fragen, Anmerkungen oder Themenvorschläge, ich freue mich über jede Art der Rückmeldung. Oder hast Du sogar Lust selbst einen Beitrag in meinem Blog zu veröffentlichen, dann schick mir Deinen Gastbeitrag an info@looners-united.com.

Ich freu mich drauf und wünsche Euch viel Spaß mit meinem Blog!

Eure, Maggy BerLoon